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Alice im Wunderland

Theater-Arbeitsgemeinschaft der Ludwig-Uhland-Schule spielt eine Neuinszenierung von Lewis Carolls Klassiker

Bereits im zweiten Jahr besteht nun schon die Theater-AG an der Ludwig-Uhland-Schule in Kooperation mit dem Kulturhaus Osterfeld. Auch in diesem Jahr wurde sie von der Theaterpädagogin Linda Münte geleitet. Diese hat mit den 14 Schülerinnen theaterpädagogisch gearbeitet und dies nicht nur zur AG-Zeit am Freitagnachmittag, es wurden auch einige Wochenendproben eingeschoben.



Zu Beginn des Jahres wurde mit Klatschkreisen, Übungen für die Stimme und das Zwerchfell und Improvisationsübungen begonnen. Nach und nach kamen die Mädchen zu dem Schluss, dass sich die Gruppe in diesem Jahr mit einer Stückvorlage beschäftigen möchte. Die Wahl fiel auf Lewis Carolls „Alice im Wunderland“ und „Durch den Spiegel und was Alice dort fand“. Dabei wurde eine Mischung aus beiden Büchern erarbeitet, in die selbstgeschriebene und improvisierte Szenen und Dialoge der Mädchen eingeflossen sind. Außerdem wollte man sich dem Thema Mobbing annehmen. Und so wurde dieses Thema mit dem bestehenden Theaterstück verknüpft. Es entstand eine ganz neue Version von „Alice im Wunderland“.







Alice ist eine Außenseiterin. Sie geht nicht gern in die Schule, denn dort muss sie sich der fiesen Pia und ihrer Clique stellen. Auch zu Hause gibt es ständig Streitereien mit der kleine Schwester Chantall. Die Einzige, die wirklich zu ihr hält ist ihre beste Freundin Philli. Deshalb verliert sich Alice nur zu gerne in ihren Geschichten und Büchern und sucht Zuflucht in einer Fantasiewelt. Was für Alice wie ein ganz normaler Schultag beginnt, verwandelt sich somit schnell in ein Abenteuer voll verrückter Begegnungen, verschlüsselter Rätsel und der Suche nach sich selbst.





Der Reiz dieses Theaterstücks lag für die Mädchen der Klassen 5 – 8 darin, das Publikum zu verzaubern, mit Effekten zu überraschen und in sehr überzogene Rollen zu schlüpfen.



Dies ist den AG-Teilnehmerinnen unter der Regie von Linda Münte hervorragend gelungen. Am Mittwoch, 6. Juli 2016 fand um 19.00 Uhr die Premiere vor fast vollbesetzter Aula statt und auch die zweite Vorführung am Donnerstag war trotz EM-Halbfinalspiel sehr gut besucht. Minutenlanger Applaus zeichnete Erlösung und ein Strahlen auf die Gesichter der Schauspielerinnen.





Eröffnet wurden beide Abende durch den Realschulchor unter Leitung von Christine Schadrin mit den Songs „Hold back the river“ und „Supergirl“.



Die Bewirtung hat wie schon im letzten Jahr der Förderverein übernommen, der sich auch an den Unkosten der Arbeitsgemeinschaft beteiligt. Herzlichen Dank dafür.

Petra Hildebrand