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„F*ck ju Märi“

Theater-AG präsentiert sich bei der KUNST 2017

Seit dem Schuljahr 2014/2015 besteht die Theater-AG der Sekundarstufe an der Ludwig-Uhland-Schule. Nachdem Anfangs nur wenige Kinder daran teilgenommen hatten, muss jetzt schon eine Warteliste geführt werden, denn mehr als 15 Jugendliche kann die Theaterpädagogin Linda Münte nicht wirklich fachkundig betreuen.



Finanziert wird die Arbeitsgemeinschaft je zur Hälfte durch das Jugendbegleiterprogamm des Landes Baden-Württemberg und dem Förderverein der Ludwig-Uhland-Schule. Dass diese Unterstützung sich lohnt, das konnte man schon bei diversen Aufführungen sehen.



Den ersten Eindruck vom diesjährigen Stück, das den Arbeitstitel „F*ck ju Märi“ trägt, vermittelte ein Auftritt am Mittwoch, 15. März bei der KUNST 2017 im Kulturhaus Osterfeld.



Mit Bravour meisterten die zum Teil „alten Hasen“ aber auch die neuen Mitglieder der Theater-AG den Auftritt vor einem größeren Publikum.



In „F*ck ju Märi“ beschäftigen sich die Jugendlichen mit Themen und Rollen aus dem Film "F*ck ju, Göte" sowie dem Film, Buch und Musical zu "Mary Poppins". Entstanden ist ein ganz eigenes Theaterstück.



Besonders interessiert waren die Teilnehmerinnen daran, in die extremen Rollen der schwer erziehbaren Jugendlichen zu schlüpfen und darüber ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Ein besonderer inhaltlicher Fokus wird auf die Nutzung von Smartphones und anderen Electronic Devices im Alltag der Jugendlichen gelegt. Dabei stellen die Jugendlichen sich die Frage in wie weit diese elektronischen Geräte ihren Alltag bestimmen und was durch sie gewonnen, aber auch verloren werden kann.



Entwickelt wurde das Stück durch Schreibübungen und Improvisation, die wiederum dokumentiert und zu Szenen umgeschrieben wurde. Den Plot sowie alle Rollen und Szenen haben sich die Jugendlichen selbst ausgedacht und auf die Bühne gebracht.



Die Zuschauer können nun gespannt sein, wie die Absolventinnen der Mary-Poppins-Akademie die heutige Jugend mit den Methoden von damals erziehen werden. Die ganze Geschichte wird am 5. und 6. Juli in der Aula der Ludwig-Uhland-Schule auf die Bühne gebracht.

Petra Hildebrand